Wien, 16. Februar 2023 – Ein turbulentes Börsenjahr liegt hinter uns. Der Krieg in der Ukraine, die Inflation und die sich ändernde Geldpolitik sorgten für zahlreiche Herausforderungen an den Börsen. Doch trotz dieser schwierigen Umstände konnte Union Investment in Österreich ein sehr solides Ergebnis erzielen. Die Kundinnen bzw. Kunden der Volksbanken veranlagten im letzten Jahr brutto 971 Mio. Euro. Der Nettoabsatz betrug 574 Mio. Euro. Das Ergebnis ging zwar gegenüber dem Ausnahmejahr 2021 zurück, ist aber dennoch das zweiterfolgreichste seit Beginn der Kooperation mit den österreichischen Volksbanken im Jahr 2015. Die Zahl der Fondssparer hat sich ebenfalls erfreulich entwickelt. Insgesamt konnten knapp 5.800 neue Kundinnen bzw. Kunden gewonnen werden.
„Die österreichischen Anlegerinnen bzw. Anleger haben einen kühlen Kopf behalten“, sagt Marc Harms, Geschäftsführer bei Union Investment, zum turbulenten Börsenjahr 2022. Das spiegelt sich auch in den Zahlen von Union Investment wider. Mit einem verwalteten Vermögen von 4,9 Mrd. Euro konnte der Bestand vom Vorjahr fast gänzlich gehalten werden (2021: 4,95 Mrd. Euro). Der Bruttoabsatz war zwar mit 971 Mio. Euro um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr (1,2 Mrd. Euro), erreichte aber insgesamt den zweithöchsten Wert seit Beginn der Zusammenarbeit von Union Investment und den österreichischen Volksbanken. Der Nettoabsatz entwickelte sich mit 574 Mio. Euro ebenfalls solide, ging aber gegenüber dem Rekordjahr 2021 (754 Mio. Euro) um rund ein Viertel zurück. „Angesichts der schwierigen Umstände und der daraus resultierenden Schwankungen am Kapitalmarkt sind wir mit dem Ergebnis des letzten Jahres sehr zufrieden“, sagt Harms. Es sei auch erfreulich, dass die Anlegerinnen bzw. Anleger in Österreich offensichtlich aus den vergangenen Krisen gelernt und auf die Kursschwankungen besonnen reagiert beziehungsweise für sukzessive Käufe genutzt hätten. Einen großen Anteil daran hätten die Volksbanken, wie Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes ergänzt: „Die Beraterinnen und Berater wurden im letzten Jahr vor große Herausforderungen gestellt und konnten diese mit einer kompetenten und kundenorientierten Beratung meistern.“
Dass den Österreichern ihre Sparlaune erhalten geblieben ist, zeigt die Entwicklung des ratierlichen Fondssparens. Der Bestand an Fondssparplänen stieg gegenüber dem Jahr 2021 von 138.000 Stück auf nunmehr rund 154.000 Verträge. Das entspricht einer Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zeigt, dass Fonds nach wie vor an Beliebtheit gewinnen. Das bestätigt auch die Zahl der neuen Fondskundinnen bzw. -kunden. „2022 konnten knapp 5.800 neue Kundinnen bzw. Kunden für das Fondsgeschäft gewonnen werden. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit 2015“, freut sich Harms.